Die Geschichte unserer Schule
-von der Rektoratschule zur Realschule-
-1909 bis 2010-
Im Jahre 1909 wurde die Schule durch die Initiative von Bürgermeister Metzmacher von der Gemeinde
Richrath-Reusrath als Rektoratsschule "auf den Etat" genommen.
Mit den beiden Lehrern Knieriem und van Heukelum zogen Ostern 1909
Die Rektoratschule
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39 Schüler in eine Baracke auf dem Gemeindeplatz (dem Marktplatz) ein.
Im gleichen Jahr entstand an der Hauptstraße ein Schulgebäude mit einem großen und drei kleineren Klassenräumen
im Erdgeschoss. 1910 konnte die Schule in das neue Gebäude einziehen.
Heute befindet sich dort das Stadtmuseum.
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Mit Genehmigung der Regierung wurde im Jahre 1924 aus der
vierklasssigen Rektoratsschule eine sechsklassige Mittelschule.
Das Schulgebäude wurde erweitert und nachdem im Jahre 1927
die bisherige Rektoratsschule durch Ministerialerlass als Mittel-
Schule anerkannt war, hatte die Gemeinde eine voll ausgebaute
einzügige Mittelschule.
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Als in der Folge der Weltwirtschaftskrise
seit 1929 die Schülerzahlen sanken, drohte der Schule die
Auflösung. Nach der Pensionierung des Mittelschuldirektors
Knieriem im Jahre 1932 wurde kein neuer Nachfolger berufen.
Mittelschullehrer Wagner wurde mit der kommissarischen
Leitung der Schule beauftragt.
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Die Schülerschar der Rektoratsschule mit ihren Lehrkräften vor dem neuen Schulhaus
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Nach langen Verhandlungen zwischen Elternbeirat und Gemeinderat blieb die Schule als
Mittelschule erhalten.
1935 übernahm Herr Schwentker die Leitung der Schule. Da die Schule breiten Zuspruch in der Bevölkerung fand,
stiegen die Anmeldezahlen. Auch von auswärts -z.B. aus Solingen- wurden Schüler aufgenommen.
Im Schuljahr1937/38 waren 140 Schüler angemeldet. Als Herr Schwentker Schulrat in Remscheid wurde
übernahm mit Beginn des Schuljahres 1937/38 Herr Nehm die Leitung der Schule.
In dieser Zeit wurde der Einfluss des Nationalsozialismus auf das Schulleben immer sichtbarer.
In der Schulchronik finden sich Hinweise auf die fast vollständige Mitgliedschaft der Schüler in
der Hitlerjugend, auf Fahnenapelle,
Historisches Dokument
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auf die gute Zusammenarbeit zwischen Partei und Schule und auf
Feierstunden, die mit dem Horst-Wessel-Lied endeten. Der Höhepunkt in dieser Entwicklung
war die Umbenennung der städtischen Mittelschule in "Hermann-Göring-Schule".
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Nach dem Krieg wurde die pädagogische Arbeit unter der Leitung des Mittelschulrektors Wagner im
Gebäude des Fr.-von-Stein Hauses fortgesetzt. Im Jahre 1954 wird mit einem Neubau in Sichtweite begonnen.
Als neuer Schulleiter konnte Herr Gerhard Kramp im Oktober 1958 das neue Gebäude beziehen.
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Aufgrund der zunehmenden Schülerzahlen wurde vom Rat der Stadt Langenfeld der Beschluss gefasst, eine
zweite Realschule zu bauen. Ostern 1965 konnte dann der Neubau bezogen werden. Ein Teil des Kollegiums
ging unter Leitung von Herrn Blanke aus der Fröbelstraße in die neue Schule.
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Neubau
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Im Januar 1966 beschloss der Rat der Stadt Langenfeld die Realschule an der Fröbelstraße
"Johann-Gutenberg-Schule" zu nennen, während die zweite Realschule von da an "Kopernikus-Schule" hieß.
1968 wurde der naturwissenschaftliche Trakt mit den Fachräumen für Biologie, Chemie und Physik angebaut.
Weiter steigende Schülerzahlen verschärften die Raumsituation in der Johann-Gutenberg-Realschule.
Zunächst versuchte man durch Belegung von Räumen in der benachbarten Hauptschule das Problem zu lösen.
Schließlich wurden Räume in einem Neubau am Konrad-Adenauer-Gymnasium bereitgestellt. Mit der
Abnahme der Anmeldungen wurde diese Notlösung, die für das Lehrerkollegium eine große Belastung bedeutete, überflüssig.
1998 wurde dann durch einen Anbau der erneut steigenden Schülerzahl Rechnung getragen.
Seit Beginn des Jahres 2005 verfügt die Schule über eine Mensa, die gemeinsam mit der Felix-Metzmacher-Schule genutzt wird.
Gleichzeitig mit dieser Maßnahme wurden zusätzliche Räume geschaffen. Ende des Jahres konnte endlich die schulnahe Sporthalle
"Hinter den Gärten" bezogen werden.
Pädagogische Veränderungen
Nicht nur nach außen sondern auch im Innern hat sich die Schule im Laufe der Zeit verändert.
Viele Reformen und Erlasse hinterließen ihre Spuren:
- Frankreichaustausch ab 1968 bis 1998
- Einführung der Neigungsdifferenzierung 1974/75
- Ab 1985: Betriebspraktikum
- Ab 1987 bis 1990: Durchführung des Kohlberg-Projektes/DES-"Demokratische Erziehung in der Schule"
- Aufbau einer Theater-AG mit einer Vielzahl von Aufführungen
- Installierung der Streitschlichtung in Kooperation mit der Beratungsstelle Monheim
- Aufbau des Projektes "Berufe Live im Klassenzimmer" (BLik) im Rahmen einer Kooperation mit der Dresdener Bank
- Schuljahr 2001/2002: Einführung der Englandfahrt für Kl. 7
- Schuljahr 2002/2003: Beginn der Kooperation mit der Jugendmusikschule
- Schuljahr 2008/2009:
- Einführung der Fächer Informatik und Technik in der Neigungsdifferenzierung.
- Beschluss der Durchführung des Anti-Bullying Konzeptes gegen Mobbing.
- Einführung des Tutorensystems Schüler helfen Schülern.
- Durchführung des Konflikttrainings "Fair Streiten" in allen Klassen 5. Festschreibung im Schulprogramm.
- Umsetzung der Qualitätsoffensive der Stadt Langenfeld zum Thema Förderung eines handlungsorientierten Unterrichts.
- Beschluss zur Nutzung von zwei Ergänzungsstunden für eine Förderung aller Schüler in den Jahrgängen 9 und 10 in den Bereichen Hauswirtschaft und Informatik.
- Schuljahr 2009/2010:
- Schulpartnerschaft auf Internetebene mit einer Schule in Palästina.
- Beginn der Zusammenarbeit mit "Interaktiv" zur Durchführung der Nachmittagsbetreuung mit verschiedenen pädagogischen Angeboten.
- Festschreibung von Klassenfahrten für die Jahrgänge 6 und 10 und Durchführung von lokalen Klassenexkursionen im Jahrgang 8 in der Wanderwoche.
- Umsetzung der Konzeption zur Englandfahrt als freiwillige AG mit einer intensiven inhaltlichen Vorbereitung für Schüler des 7. Jahrganges.
- Schuljahr 2010/2011:
- Bezug und Einrichtung des neuen Sanitätsraumes.
- Einrichtung des zweiten Informatikraumes.
- Umsetzung des Konzepts informationstechnische Grundbildung für alle Schüler des 5. Jahrganges.
- Beginn und Ratifizierung der Schulpartnerschaft mit dem Karl-Schröder-Haus.
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